Hängen die Äste im eigenen Garten zu tief oder stören sie den Blick auf die untergehende Sonne am späten Abend, müssen die Äste dran glauben – Astscheren sind dabei ein sehr wichtiges Mittel, diese Äste zu zerkleinern und abzuschneiden. Astscheren sind für jeden Gärtner und die, die es werden wollen, ein unverzichtbares Hilfsmittel. Sie schneiden Äste und sehr dicke Sträucher. Wie allerdings pflegt und reinigt man diese Astscheren, damit sie noch lange den Hobbygärtner erfreuen können?

So reinigt und pflegt man Astscheren:

Die Reinigung einer Astschere ist nicht sonderlich kompliziert oder sehr aufwändig – sollte aber dennoch nach jeder Benutzung durchgeführt werden. Dadurch erhöht sich die Langlebigkeit und Nutzbarkeit Ihrer Astschere deutlich. Nach der Benutzung der Astschere sammelt sich nämlich Dreck und Laub an den Schneideblättern sowie der Astschere selbst – lässt man diesen Dreck dort und reinigt die Astschere nicht regelmäßig, kann das die Nutzbarkeit deutlich beeinträchtigen.

Zuallererst sollte man nach der Nutzung die Griffe reinigen. Diese können durch unterschiedliche Flüssigkeiten wie zum Beispiel Handschweiß, Pflanzensäfte oder auch Harz porös werden. Das bewirkt, dass die Farbe nach einiger Zeit abblättert und die Astschere allgemein um einiges schwieriger zu halten und zu führen ist. Vergessen Sie allerdings nicht, dass Sie bei der Benutzung der Astschere trotzdem Handschuhe tragen sollten – das verringert auch die Wahrscheinlichkeit, Handschweiß auf die Griffe zu bekommen und verlängert so auch die Haltbarkeit. Dennoch sollten die Griffe nach jeder Benutzung gereinigt werden, auch wenn sie sauber erscheinen. Um dem Dreck entgegenzuwirken, reicht es schon, die Griffe mit einem feuchten Tuch abzuwischen – fertig!

Das Problem bei den Astscheren sind natürlich die Klingen. Durch die Feuchtigkeit der Luft, des Rasens und auch der Äste bildet sich hier selbst bei angeblich „rostfreien“ Klingen schnell Rost. Deshalb sollten Sie auch die Klingen nach dem Gebrauch der Astschere mit einem feuchten Tuch abwischen. Danach sollten Sie ein trockenes Tuch nehmen und die Scheren abtrocknen – damit ist es viel unwahrscheinlicher, dass Rost auftritt. Passen Sie beim Abwischen aber auf – die Klingen können Verletzungen bewirken. Ein paar Gartenhandschuhe sollten dem aber entgegenwirken – genauso wie ein bisschen Vorsicht. Wischen Sie um die Schneideflächen der Klingen herum und widmen Sie der Schneidefläche selbst sehr viel Aufmerksamkeit, sobald Sie sich dieser zuwenden.

Zu guter Letzt müssen die Schrauben und Scharniere natürlich auch instand gehalten werden. Dafür sollte man einfach ein wenig neues Öl benutzen, um diese wie geschmiert weiterlaufen zu lassen. Das muss man aber natürlich nicht nach jeder Reinigung machen – es reicht, zu warten, bis sich die Astschere ein wenig schwieriger bedienen lässt. Dann einfach ein wenig Öl benutzen und die Astschere sollte wieder wie neu laufen.

Wenn Sie die Astschere nicht benutzen, sollten Sie diese außerdem in einem trockenen Raum lagern, damit kein Rost entsteht und die Astschere auch nach Monaten noch ohne Probleme weiterverwendet werden kann.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, sollten Sie Ihre Astschere immer benutzen können. Reinigen Sie die Astschere nach jeder Benutzung und vergessen Sie nicht, diese regelmäßig zu ölen – und schon sollten Sie für sehr lange Zeit Freude an Ihrer Astschere haben!