Astschere im EinsatzBeim Zuschneiden von BĂ€umen und StrĂ€uchern benötigen wir eine solide Gartenschere. Tests haben jedoch ergeben, dass die angebotenen Astscheren bezĂŒglich der QualitĂ€t und der Preisleistung enorme Unterschiede aufweisen. Zudem wird hĂ€ufig festgestellt, dass solide Astschneider doch ihren Preis haben.

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Billigprodukte sind oft von mangelnder QualitĂ€t und konnten kaum in den Tests ĂŒberzeugen. Aber bedeutet „billig“ tatsĂ€chlich immer „schlecht“? Nicht ganz! Um sich wirklich von der QualitĂ€t einer Astschere ĂŒberzeugen zu können, lohnt es sich Bewertungen anderer KĂ€ufer zu den Astscheren durchzulesen.

Denn erst in der Praxis können die HobbygĂ€rtner feststellen, ob die Gartenschere den Belastungen Stand hĂ€lt. Werkzeug von minderer QualitĂ€t geht hĂ€ufig viel zu schnell kaputt. Wer wirklich lange Freude an einer Baumschere haben möchte, sollte ein hochqualitatives Produkt wĂ€hlen, dessen Scherenmesser nicht zu schnell stumpf werden. Aber auch die Griffe mĂŒssen aus hochwertigen Materialien gefertigt sein, um die nötige Hebelwirkung zu erzielen und um nicht zu brechen oder zu verbiegen.

Viele Gartenscheren erhalten die Note „mangelhaft“

In den Tests wird vor allen Dingen die Belastbarkeit geprĂŒft. Denn ĂŒber Jahre hinweg muss eine Astschere viel wegstecken. Aus diesem Grund werden die Bewegungen in einer Art Zeitrafferprinzip nachgeahmt. Äste mĂŒssen dabei von der Baumschere gekappt werden. Rund 6000 Mal hintereinander wird dies wiederholt.

Erst wenn die Astschere dies ohne Probleme ĂŒbersteht, können wir davon ausgehen, dass eine Gartenschere von hoher QualitĂ€t ist. Doch egal, ob es sich um eine Teleskop Astschere, Akku Astschere oder Elektrische Astschere handelt. Immer wieder fallen solche Werkzeuge klĂ€glich bei den Tests durch. Manche KĂ€ufer besitzen ihre Astschere schon seit mehreren Jahren und haben damit Tausende von Ästen geschnitten. Sie können am besten bezeugen, ob es sich um ein hochwertiges Produkt handelt.

Minderwertige Griffe

Die QualitĂ€t der Griffe ist ebenso wichtig wie die der Messer. Bei jeder Astschere und auch AstsĂ€ge muss der Griff ebenso viel leisten wie die Messer selbst. Denn die gesamte Kraft wird ĂŒber die Griffe ermöglicht. In vielen FĂ€llen ist es der Kunststoffgriff oder der Alugriff, der zuerst bricht. Die Scherenmesser und SĂ€gen halten meist wesentlich mehr aus. Dasselbe Problem kann auch bei einer Schneidgiraffe auftreten. Beim Durchlesen von Produktbewertungen im Internet wird klar, dass minderwertige Griffe hĂ€ufig der Grund fĂŒr defekte Astscheren sind.

Große Astschere oder kleine Gartenschere

Astschere oder kleine GartenschereJeder, der hĂ€ufig dicke Zweige oder gar Äste schneiden muss, ist mit einer großen Astschere besser bedient als mit einer kleinen Gartenschere. Sollte selbst die Astschere nicht genĂŒgen, empfiehlt sich der Kauf einer AstsĂ€ge. FĂŒr HobbygĂ€rtner, die nicht ĂŒber genĂŒgend Kraft verfĂŒgen, sei es beim Schneiden oder beim SĂ€gen, ist eine elektrische Astschere oder elektrische BaumsĂ€ge am besten geeignet.

Astscheren, die mit beiden Armen bedient werden, bieten durchaus Vorteile. Die gesamte Kraft der Arme kann ausgenutzt werden und zudem arbeiten viele Astscheren mit einer gut durchdachten KraftĂŒbersetzung, die das Schneiden der Äste vereinfacht. Bei kleinen Gartenscheren muss meist die Kraft einer Hand ausreichend sein. Vor dem Kauf sollten wir diese Faktoren also unbedingt berĂŒcksichtigen.

Bypass-Scheren fĂŒrs Grobe

FĂŒr grobe Arbeiten an StrĂ€uchern mit dicken Ästen sind Bypass-Scheren sehr gut geeignet. Eine solche Schere arbeitet mit zwei Scheren, die sich, Ă€hnlich der Scheren einer herkömmlichen Haushaltsschere, beim Schnitt aneinander vorbei bewegen. Ebenfalls effektive Astscheren sind solche mit einer sogenannten Ambosstechnik. Sie besitzen tatsĂ€chlich nur eine Schneide, jedoch auf der Gegenseite eine Art AmbossflĂ€che. Beim Schneiden trifft die Schneide auf die AmbossflĂ€che und schneidet so ohne Probleme durch den Ast.

Kompakte Gartenschere

Kleinere Gartenscheren sind hĂ€ufig fĂŒr den Einhandbetrieb gedacht. NatĂŒrlicherweise ist dadurch die Hebelwirkung begrenzt. Schon alleine deshalb kommt es bei solchen Gartenscheren ganz besonders auf die Gleiteigenschaft und SchĂ€rfe der Klinge an. Kleine Astscheren, die bei Tests gut abgeschnitten haben, verfĂŒgen oft ĂŒber eine zuschaltbare Ratsche.

Dabei kann ein dickerer Zweig durch mehrmaliges ZusammendrĂŒcken der Schere mit Ratsche, Schritt fĂŒr Schritt getrennt werden. Zwar dauert dies lĂ€nger, benötigt aber kaum Kraft. FĂŒr HobbygĂ€rtner, die nur hin und wieder dicke Zweige schneiden mĂŒssen, ist eine solche Gartenschere mit Ratschentechnik also sehr gut geeignet.

Gefahr: Finger einklemmen

Leider besteht bei mehreren Astscheren die Gefahr des Finger Einklemmens. HierfĂŒr lohnt es sich ebenfalls, verschiedene Kundenrezensionen zu beachten. Um diese schlechte Bedienbarkeit einschĂ€tzen zu können, muss der GĂ€rtner die Gartenschere schon mehrfach in verschiedenen Situationen benutzt haben.

Astschere – Einkauftipps

Die Schneidtechnik ist wichtigBewertungen durchlesen: Lesen Sie vor dem Kauf einige Bewertungen zu dem Produkt durch, die KĂ€ufer geschrieben haben, die die Astschere schon selbst testen durften. Dabei werden hĂ€ufig im Vorfeld noch offenen Fragen beantwortet. Liegt die Schere gut in der Hand? Ist der Griff stabil? Ist die KraftĂŒbersetzung effizient? Sind die Klingen scharf genug?

Schneidtechnik AbwĂ€gen: WĂ€hlen Sie die gewĂŒnschte Schneidtechnik. Brauchen Sie eine Schere mit zwei Schneiden, die Ă€hnlich wie eine Haushaltsschere funktioniert? Viele GĂ€rtner sind sehr zufrieden mit der Ambosstechnik, da gerade AnfĂ€nger damit die Äste gerade durchschneiden können. Außerdem ist fĂŒr viele eher eine AstsĂ€ge das ideale Werkzeug.

Arbeiten mit der Astschere

Ausreichender Schutz: Tragen Sie Arbeitshandschuhe! Damit schĂŒtzen Sie sich vor Dornen und auch gegen die Klemmgefahr mancher Scheren. Außerdem enthalten manche Kunststoffgriffe Schadstoffe, die jedoch nicht durch die Handschuhe gelangen können.

Schnitttechnik ĂŒben: Üben Sie die richtige Schnitttechnik! Denn fĂŒr manche Pflanzen ist diese fĂŒr den Pflanzenwachstum entscheidend.

Schnitt kontrollieren: Ausgefranste Schnittstellen sind nicht nur unschön, sondern auch eine AngriffsflĂ€che fĂŒr SchĂ€dlinge. Ihre Gartenschere könnte schuld sein. Vielleicht muss diese nachjustiert oder entsorgt werden.

Schere schonen: Die Herstellerangaben bezĂŒglich der Astdicke gelten meist nicht fĂŒr Harthölzer. Gehen Sie auf Nummer sicher und schonen Sie Ihre Astschere. Dicke Äste mĂŒssen eventuell mit einer AstsĂ€ge geschnitten werden.

Astschere – Die richtige Wartung

BaumdachPflege: Scheren mit einem Tuch abwischen. Ab und zu sollten die Gelenke geölt werden. Bei Rost sollte die Schere abgewischt, eingeölt und danach trocken aufbewahrt werden.

SchÀrfen: Manche Scheren können bei Bedarf geschÀrft werden. Doch Vorsicht: Der Hersteller sollte dies empfehlen.

Austauschen: Manche Hersteller bieten Ersatzteile an. Leider steht dies nicht immer in der Anleitung. Fragen Sie deshalb beim Hersteller oder im Handel nach. Durch die richtige Wartung werden Sie an einer hochwertigen Astschere lange Freude haben.

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